Hypnose

Hypnose zählt zu den ältesten Verfahren vieler Kulturkreise, die zur Linderung und Heilung menschlicher Leiden eingesetzt wurden.

 

Während der Hypnose befinden wir uns in einem Zustand vorübergehender geänderter Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger geistiger Fokussierung. Das Bewusstsein ist gesenkt und die Funktionen des Unbewussten treten stärker hervor. Diesen Zustand bezeichnet man auch als hypnotische Trance.

Anders als im normalen Wachzustand sind wir weder von inneren, noch von äußeren Reizen abgelenkt und somit empfänglich für Suggestionen (Eingebungen).

Diese Ausgangslage nutzt der Hypnotiseur, um die Aufmerksamkeit des Klienten auf dessen gewünschte Veränderungen und Ziele zu fokussieren. 

Bei der Auswahl der Ziele ist allerdings zu beachten, dass diese auch realistisch und für den Klienten umsetzbar sind.

 

Hypnose ist grundsätzlich nur mit der freiwilligen Bereitschaft des Klienten durchführbar. Er ist zu keinem Zeitpunkt während der Hypnose willenlos, sein Bewusstsein ist nie ganz ausgeschaltet. Der Klient bekommt alles um ihn herum mit und hört die Stimme des Hypnotiseurs. Unter Hypnose wird er nichts tun, wozu er nicht auch im Wachzustand bereit wäre. Sollten unangenehme Gefühle aufkommen ist er in der Lage die Hypnose selbst abzubrechen. Auch nach dem Ausleiten der Trance erinnert er sich an die Ereignisse, die er während der Hypnose erlebt hat.

Die Wirksamkeit von Hypnose ist weltweit erforscht und belegt. Mit ihr lassen sich Blockaden auflösen, eine Vielzahl negativer Verhaltensweisen und Stress abbauen, Kräfte und Ressourcen aktivieren und sie hilft seelisch und körperlich gesund zu werden und zu bleiben.

Hypnose, wie wir sie in unserer Praxis anwenden, ist von der Showhypnose strikt abzugrenzen.

Bild: Gerd Altmann, pixelio.de (ID: 486323)